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20. Juli 2026

40 Jahre DATA UNIT AG – Danke, Roger Wipfli!

Es gibt Karrierewege – und es gibt Lebenswerke

Heute möchten wir einem Menschen Danke sagen, der die Geschichte der DATA UNIT AG über vier Jahrzehnte hinweg nicht nur begleitet, sondern aktiv mitgeprägt hat: Roger Wipfli.

Roger hat vor 40 Jahren bei DATA UNIT AG als Junior-Programmierer begonnen. Mit Fachwissen, Ausdauer, Verlässlichkeit und einem ausgeprägten Gespür für Qualität und Teamgeist hat er sich Schritt für Schritt weiterentwickelt – und ist heute Mitinhaber sowie Mitglied der Geschäftsleitung der DATA UNIT AG

Diese Entwicklung steht nicht nur für persönliche Leistung, sondern auch für Werte, die uns als Unternehmen wichtig sind:

  • Verantwortung übernehmen
  • Vertrauen leben
  • Veränderung gestalten
  • Lösungen möglich machen – auch wenn es komplex wird

Lieber Roger: Danke für deinen Einsatz, deine Loyalität und deinen unermüdlichen Beitrag zur DATA UNIT AG. Wir sind stolz, diesen Weg mit dir gegangen zu sein – und freuen uns auf alles, was noch kommt.

Begleitet wird dieser Beitrag mit Fotos aus 40 Jahren – eine Reise durch Zeit, Technologie und Teamgeist.

IT-Karriere? Mauro zeigt, wie’s geht.

Vom Schnupperstift bis zum ausgewachsenen Applikationsentwickler EFZ – Mauro Erni zeigt, wie Neugier, Lernfreude und Teamgeist den Einstieg in die IT-Welt prägen. Heute ist er Entwickler bei der DATA UNIT und begeistert sich täglich für neue Herausforderungen und clevere Lösungen.

Ein kurzer Einblick mit grosser Wirkung

Zwei Tage schnuppern – mehr brauchte es nicht.
„Ich durfte bei der DATA UNIT reinschauen und war sofort überzeugt: Das Team, die Atmosphäre und die Aufgaben – das passt perfekt zu mir.“
Kurz darauf startete Mauro seine Lehre als Informatiker Applikationsentwickler. Der Entscheid: goldrichtig.

Warum IT?

Schon früh faszinierte Mauro das Analysieren komplexer Probleme und das Entwickeln passender Lösungen.
„In der IT sieht man die Ergebnisse seiner Arbeit sofort – das macht den Beruf greifbar und motivierend.“
Dass sich die Technologie ständig weiterentwickelt, sieht er nicht als Nachteil, sondern als Chance: „Man lernt nie aus – und genau das macht es spannend.“

Der fliessende Übergang in den Berufsalltag

Der Übergang von der Lehre in den Arbeitsalltag eines ausgewachsenen Informatikers verlief für Mauro fast nahtlos:
„Ich habe kaum einen Unterschied gemerkt. Das Team blieb gleich, der Zusammenhalt auch.“
Nur eines änderte sich: keine klassischen Lehrlingsaufgaben mehr – ein Zeichen dafür, dass er nun voll im Entwickleralltag angekommen ist.

Teamgeist, der verbindet

„Die Atmosphäre bei der DATA UNIT ist familiär und gleichzeitig sehr professionell“, sagt Mauro.
Was ihn besonders freut: Man verbringt gemeinsam eine gute Zeit, nicht nur im Büro, sondern auch ausserhalb – sei es bei Team-Events oder spontanen Freizeitaktivitäten.

Rat an neue Lernende

Mauros Tipp an Berufseinsteiger:innen:
„Warte nicht mit Fragen – alle helfen dir gerne weiter. Niemand erwartet, dass du alles weisst.“
Geduld, Interesse und Offenheit seien entscheidend.
„Und nimm an Events teil – das schweisst dich als Team zusammen und die Arbeit macht gleich doppelt so viel Spass.“

Portrait: Mauro Erni, Application Developer
Interview & Text: Elias Raess (2. Lehrjahr)
Datum: Januar 2026

Geschätzte Geschäftspartner

Liebe Freunde und Kollegen

Herzlichen Dank für die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Wir blicken zurück und sind überaus stolz und dankbar darüber, was wir gemeinsam gestemmt und erreicht haben.

Doch ebenso wertvoll wie gute geschäftliche Beziehungen sind die geselligen Momente und guten Gespräche im kollegialen und privaten Umfeld. Das gemütliche Beisammensein, Spiel, Spass und Freude geteilt mit den Menschen, die uns nahestehen. Diese Zeit nehmen und schenken wir uns.

Und so wünschen wir euch für das neue Jahr Gesundheit, Zufriedenheit, Glück und viele schöne Augenblicke.

Im Namen des ganzen DATA UNIT Teams von Herzen ein erfülltes und erfolgreiches 2026!

Philipp Emmenegger – Daniel Walker

Liebe Kundinnen und Kunden, liebe Partner und Interessierte

herzlichen Dank für das grosse Interesse am Webinar vom 27. November 2025 zu «Von der Eingangsrechnung bis zur Zahlungsdatei – nahtlos in SAP Business One».
Wir haben uns sehr über eure Anmeldungen, Fragen und Rückmeldungen gefreut.

Wie versprochen findet ihr hier alles zum Nachschauen:

🎥 Webinar-Aufzeichnung
📑 Präsentation (PDF)
❓ FAQ zum Webinar

Wenn du den Prozess gerne direkt in deinem SAP Business One sehen möchtest, melde dich jederzeit bei uns.


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🎁 + 3 Monate gratis Nutzung

📩 Anfragen an: roger.wipfli@dataunit.ch

Wir freuen uns auf euch!
Herzliche Grüsse

Ein Blick in die Zukunft: Der nationale Zukunftstag bei der DATA UNIT AG

Am gestrigen nationalen Zukunftstag durfte die DATA UNIT sieben wissbegierige Kinder bei sich begrüssen – ein fröhlicher, neugieriger und energiegeladener „Sack voller Flöhe“, der einen spannenden Einblick in die vielseitige Welt der Informatik erhielt.

Die Nachwuchsförderung hat bei der DATA UNIT eine lange Tradition. Seit über 50 Jahren bildet das Unternehmen einen grossen Teil seiner Mitarbeitenden selbst aus. Der Zukunftstag ist dabei ein fester und wichtiger Bestandteil: Ein Tag, an dem Kinder spielerisch die Welt der Technologie entdecken und erleben können, was Informatik im Alltag bedeutet.

Abenteuer auf der SQL-Insel

Der Tag startete mit einem interaktiven Workshop zu **SQL Abfragen** anhand des Lernspiels *SQL Island*. Die Kinder strandeten – zumindest virtuell – auf einer geheimnisvollen Insel und standen vor der Aufgabe, sich mit cleveren Datenbankabfragen den Weg zurück aufs Festland zu erarbeiten. Mit viel Neugier und überraschend schnellen Lernerfolgen tauchten sie in die Grundlagen der Datenwelt ein und fanden heraus, wie mächtig Datenbanken sein können.

Pizza-Pause – Gemeinsam durchschnaufen

Nach den ersten Aha-Momenten und bestandenen Rätseln gab es zur Stärkung ein beliebtes Highlight: Pizza für alle! Die Kinder wie auch die Mitarbeitenden kamen so ins Gespräch und konnten sich über ihre bisherigen Erfahrungen austauschen.

Programmieren wie die Profis

Am Nachmittag ging es kreativ und technisch weiter:

– C#-Workshop: Die Kinder entwickelten ihren eigenen kleinen Taschenrechner – vom Code bis zur funktionierenden Anwendung. Ein erster Schritt ins echte Programmieren!

– Scratch: Mit der visuellen Entwicklungsumgebung konnten sie eigene Animationen und Spiele gestalten. Hier waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt, und die Ergebnisse sorgten für viele staunende Gesichter.

Abschied mit Überraschungen

Zum Abschluss des Tages gab es für alle Kinder ein kleines Dankeschön: eine DATA UNIT Trinkflasche und einen Kinogutschein – eine Erinnerung an einen aufregenden Tag voller neuer Eindrücke.

Weshalb die DATA UNIT AG?

Seit einem ERP-Projekt auf Kundenseite, bei meinem letzten Arbeitgeber, wollte ich mich in diesem Bereich entwickeln. Dort wurde mir auch ein Kontakt zur DATA UNIT AG empfohlen. Standard statt Sonderlösungen – SAP S/4HANA Public Cloud entspricht genau meiner Philosophie.

Worin bist du wirklich gut?

Durch mein breites Wissen verstehe ich die Kundenbedürfnisse gut und kann ganzheitliche Lösungen erarbeiten.

Was motiviert dich, bei der DATA UNIT AG zu arbeiten?

Wir haben aktuell sehr interessante Projekte und ich kann mich von Anfang an mit einbringen. Auf die gemeinsame Weiterentwicklung mit dem S/4 Team freue ich mich sehr.

Was erwartest du von deiner Arbeit bei der DATA UNIT AG?

Ich erwarte, dass ich mein Know-how durch die interessante Arbeit als SAP-Consultant weiter ausbauen kann und ich so zu einer verlässlichen Stütze im Team werde. Zudem möchte ich gefordert und gefördert werden, damit ich mich auch in meiner Persönlichkeit weiterentwickeln kann.

Was sind deine wichtigsten Fachgebiete?

Zu meinen wichtigsten Fachgebieten zählen Softwaresysteme, Financial Accounting und Reporting.

Was gefällt dir an deinem neuen Job am besten?

Am besten gefällt mir, dass ich mich von Anfang an bei Kundenprojekten einbringen kann.

Wie machst du unsere Kunden glücklich?

Ich höre unseren Kunden zu und versuche ihre Bedürfnisse ganzheitlich zu verstehen. So kann ich die bestmöglichen Lösungen erarbeiten.

Die Implementierung eines Cloud-basierten ERP-Systems (Enterprise Resource Planning) ist eine der strategisch bedeutsamsten Entscheidungen, die ein Unternehmen treffen kann. Gerade in der Schweiz, wo Datensicherheit und gesetzliche Anforderungen von besonderer Bedeutung sind, stehen Unternehmen vor spezifischen Herausforderungen. Damit das Projekt erfolgreich wird, sollten vor allem drei zentrale juristische Fragen geklärt werden.

1. Wie werden die gesetzlichen Anforderungen erfüllt?

Ein entscheidender Aspekt bei der Einführung eines Cloud-ERP in der Schweiz ist die Sicherstellung der Compliance mit rechtlichen Vorgaben. Insbesondere der Datenschutz spielt hier eine zentrale Rolle. Mit dem revidierten Datenschutzgesetz (revDSG), das 2023 in Kraft getreten ist, müssen Unternehmen strenge Anforderungen erfüllen, um personenbezogene Daten zu schützen.

  • Datenlokalisierung: Wo werden die Daten gespeichert? Schweizer Unternehmen bevorzugen oft Cloud-Anbieter mit Rechenzentren in der Schweiz oder zumindest innerhalb der EU, um rechtliche und regulatorische Risiken zu minimieren.
  • Vertragliche Absicherung: Es ist essenziell, klare Vereinbarungen mit dem Anbieter zu treffen, z. B. durch Data Processing Agreements (DPAs), die die Einhaltung des DSG garantieren.
  • Audits und Zertifikate: Ein Cloud-ERP-Anbieter sollte Standards wie ISO 27001, SOC 2 oder ähnliche Sicherheitszertifikate erfüllen. Diese geben Vertrauen, dass die Daten sicher verwaltet und verarbeitet werden.

Werden diese Punkte ignoriert, können teure Bussgelder bis CHF 250’000 und ein Vertrauensverlust bei Kunden die Folge sein.

2. Welche Haftungsfragen müssen geklärt werden?

Die Verantwortung für die Datensicherheit und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften liegt oft nicht nur beim Cloud-Anbieter, sondern auch beim Unternehmen selbst. Daher ist eine klare Regelung der Haftung unerlässlich.

  • Vertragsgestaltung: Welche Haftung übernimmt der Anbieter im Falle eines Datenschutzvorfalls oder einer Datenpanne? Hier sollten klare Klauseln definiert werden.
  • Vertragspartner: Unternehmen sollten prüfen, ob der Anbieter auch im Ausland verklagt werden kann oder ob eine gerichtliche Zuständigkeit in der Schweiz besteht.
  • Rückgriffsmöglichkeiten: Falls ein Fehler beim Anbieter auftritt, müssen Unternehmen sicherstellen, dass sie Schadensersatzansprüche geltend machen können.

3. Wie wird der Zugang zu Daten langfristig gesichert?

Ein weiterer juristischer Aspekt betrifft die Sicherstellung der Verfügbarkeit und Kontrolle über die eigenen Daten. Gerade bei einem Anbieterwechsel oder einer Einstellung der Dienste durch den Cloud-Anbieter können Unternehmen sonst in Schwierigkeiten geraten.

  • Datenrückgabe: Der Vertrag sollte regeln, dass Unternehmen jederzeit Zugriff auf ihre Daten haben und diese in einem nutzbaren Format zurückerhalten können.
  • Kündigungsfristen: Es ist wichtig, dass Fristen für eine geordnete Datenübergabe festgelegt sind.
  • Exit-Strategien: Unternehmen sollten von Anfang an einen Plan haben, wie sie mit ihren Daten bei einem Anbieterwechsel oder einer Beendigung des Vertrags umgehen.

Fazit

Die Implementierung eines Cloud-ERP-Systems in der Schweiz bringt zahlreiche juristische Herausforderungen mit sich. Unternehmen sollten besonderen Wert auf die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen, klare Haftungsregelungen und langfristige Datenverfügbarkeit legen. Indem diese Punkte von Anfang an geklärt werden, sichern Unternehmen nicht nur die rechtliche Compliance, sondern auch die nachhaltige Nutzung des Systems.

Erfahren Sie von Rainer Zinow, SVP, Head of SAP Midmarket Product Management, aus erster Hand was mit SAP Business ByDesign im Jahr 2023 erreicht wurde. Erhalten Sie zudem Ausblick auf die Pläne von SAP für 2024.

Erfahren Sie von Rainer Zinow, SVP, Head of SAP Midmarket Product Management, aus erster Hand, was mit SAP Business One im Jahr 2023 erreicht wurde. Erhalten Sie zudem Ausblick auf die Pläne von SAP für 2024.

SAP Business ByDesign ist eine integrierte, cloudbasierte ERP-Lösung (Enterprise Resource Planning) für kleine und mittelständische Unternehmen. Die Business-Software bietet ein umfassendes Paket von Werkzeugen und Funktionen, die Unternehmen bei der Verwaltung unterschiedlicher Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit unterstützen.

Diese Geschäftsmanagement-Tools decken alle wicht­igen Bereiche ab, von Finanzen und Kundenbeziehungsmanagement (CRM) bis hin zur Personal- und Lagerverwaltung. Durch die Integra­tion aller Daten in ein zentrales System vereinfacht sich die Verwaltung, sie wird übersichtlicher, effizienter und weniger fehleranfällig.

Vorteile von SAP Business ByDesign für KMUs

SAP Business ByDesign eignet sich vor allem für Unternehm­en bis 500 Anwender, die eine cloudbasierte Lösung bevorzugen.

On-Demand-Lösungen, oft auch als Software-as-a-Service (SaaS) bezeichnet, haben verschiedene Vorteile, darunter:

  • Geringe anfängliche Kosten: In der Regel erfordern On-Demand-Lösungen wie SAP Business ByDesign nur geringe oder keine Anfangsinvestitionen in Hard- oder Software. Dies reduziert die finanzielle Belastung für Unternehmen, insbesondere für kleine und mittlere Betriebe.
  • Skalierbarkeit: SAP Business ByDesign ist leicht skalierbar. Unternehmen können jederzeit Benutzer hinzufügen oder entfernen und ihre Kapazitäten anpassen, um Wachstum oder saisonalen Schwankungen gerecht zu werden.
  • Wartung und Aktualisierungen: Das Unternehmen selbst muss sich nicht um die Wartung, Aktualisierung und Sicherheit der Software kümmern, weil der SaaS-Anbieter dafür verantwortlich ist. Benutzer haben automatisch Zugang zu den neuesten Funktionen und Updates, ohne zusätzliche Kosten oder Aufwand.
  • Datensicherheit: SaaS-Anbieter investieren oft erheblich in Sicherheitsmassnahmen und -infrastruktur, um die Daten ihrer Kunden zu schützen. Damit ist im Regelfall der Schutz sensibler Daten und die Einhaltung branchenspezifischer Vorschriften gewährleistet.
  • Zugänglichkeit und Nutzungsvielfalt: Der Web-Client und die Speicherung der Daten in einer Cloud erlauben den Mitarbeitern eine grosse Mobilität, da sie über eine stabile Internetverbindung immer und überall Zugriff auf die Daten haben. Dies ermöglicht die Arbeit von verschiedenen Standorten aus und unterstützt Remote-Arbeit bzw. Home-Office. SaaS-Anwendungen sind meistens über verschiedene Geräte und Betriebssysteme hinweg verfügbar, was die Nutzungsvielfalt erhöht.
  • Schnelle Implementierung: SaaS-Lösungen sind in der Regel rasch einsatzbereit, da weder aufwändige Installation noch langwierige Konfiguration erforderlich sind.
  • Automatische Backups: Die meisten SaaS-Anbieter haben regelmässige Daten-Backups und Wiederherstellungsdienste in ihrem Angebot, um Datenverluste zu verhindern.
  • Kosten-Prognose: Aufgrund der monatlichen oder jährlichen Abonnementgebühren haben Unternehmen eine klare Vorstellung von den Betriebskosten, was die Budgetierung erleichtert.
  • Global arbeiten: Bei international agierenden Unternehmen zeichnet sich das ERP-System von SAP Business ByDesign durch seine globale Nutzbarkeit aus. Es unterstützt Mehrsprachigkeit und besitzt multiple Währungsfunktionen.

SAP Business ByDesign: Review und Outlook

Für einen schnellen Überblick über SAP Business ByDesign: Sehen Sie sich dieses 2-Minuten-Video (Englisch) mit Review und Ausblick an.

Welche Module bietet SAP Business ByDesign?

Dieses Business-Management-Tool in der ERP-Cloud garantiert Ihrem Unternehmen vor allem Effizienz und Produktivität. Grosse Benutzerfreundlichkeit, Datensicherheit und die Garantie, dass Sie die Unterstützung der Experten von DATA UNIT haben, macht SAP Business ByDesign zu einem idealen Werkzeug für KMUs.

Finanz- und Rechnungswesen

Zusätzlich zum externen und internen Rechnungswesen in Echtzeit sorgen auch das Cash-Flow-Management und die Automatisierung von Finanzprozessen dafür, dass Sie jederzeit einen Einblick in die aktuelle Situation der Unternehmensfinanzen bekommen können. Das unterstützt die Kostenkontrolle. Auch die Compliance ist sichergestellt. Die Software kann einfach an die Gesetzesnormen und Vorschriften, die in der Schweiz oder lokal gelten, angepasst werden.

Kundenbeziehungsmanagement

Mit dem CRM-Tool (Customer Relationship Management) können Sie alle Kundeninteraktionen übersichtlich verwalten, Vertriebs- und Serviceprozesse verfolgen und Marketing-Kampagnen organisieren. Es hilft dabei, Kundenbeziehungen von Anfang an effektiv aufzubauen und zu verwalten, was für das Wachstum des Unternehmens von Vorteil ist.

Personal- und Ressourcenmanagement

Die Personalverwaltung wird vereinfacht und standardisiert. SAP Business ByDesign unterstützt sowohl Rekrutierung, die Einarbeitung neuer Mitarbeiter, wie auch Zeiterfassung, Selfservice-Funktionen und Gehaltsabrechnungen.

Supply Chain Management

Die Verwaltung der Lieferkette wird durch SAP Business ByDesign lückenlos und übersichtlicher. Sie reicht von Einkauf und Bestandsverwaltung über Auftragsabwicklung bis zur Verwaltung von Lieferantenbeziehungen. Auch Produktentwicklung, Voraussagen, Fertigung, Lagerwirtschaft und Logistik können mit diesem Tool bearbeitet werden.

Built-in Analytics

SAP Business ByDesign bietet umfangreiche Analysewerkzeuge, wie z.B. KPI (Key Performance Indicators)- und Berichtsüberwachung, mehrdimensionale Berichts- und Analysefunktionen, Dashboards, Excel-basiertes Reporting und offene APIs (Application Programming Interfaces oder Programmierschnittstellen).

Projektmanagement

Mit dem ERP-System von SAP Business ByDesign lässt sich auch das Management von Projekten besser und einfacher planen, durchführ­en und überwachen, weil es die Zusammenarbeit über alle Funktionsbereiche hinweg gewährleistet. Dies ist besonders nützlich für dienstleistungsorientierte Branchen und Unternehmen mit komplexen Projektanforderungen.

Einhaltung der Steuervorschriften

SAP Business ByDesign bietet eine Vielzahl von Funktionen und Tools, die Ihr Unternehmen dabei unterstützen, die Steuervorschriften in verschiedenen Ländern und Regionen einzuhalten. Das umfasst die Definition von Steuersätzen, Steuerarten und Steuerregeln, die auf Geschäftstransaktionen angewendet werden.

SAP Business ByDesign implementieren: Schritt-für-Schritt Anleitung

Die Implementierung von SAP Business ByDesign erfordert in der Regel die Unterstützung eines SAP-Experten oder eines Implementierun­gspartners. Die meisten Implementierungen sind komplex und müssen an spezifische Vorgaben des Unternehmens angepasst werden. Deswegen ist es empfehlenswert, profession­elle Unterstützung wie z. B. die Experten von Data Unit hinzuzuziehen.

Bei der Implementierung gehen Sie folgendermassen vor:

1) Vorbereitung und Planung

Identifizieren und analysieren Sie die Geschäftsanforderungen und Ziele der Implementierung. Stellen Sie ein Team zusammen, das für die Abwicklung der Implementier­ung von SAP Business ByDesign verantwortlich ist, und erstellen Sie einen Projektplan.

2) Evaluierung und Lizenzen

Klären Sie mit Ihrem SAP-Partner Lizenzkosten und -bedingungen des neuen ERP-Systems, das für Ihre Firma und die rechtlichen Bedingungen in der Schweiz am besten geeignet ist. Setzen Sie ein Budget für die Implementierung fest, das Software-Lizenzkosten, Hardwarekosten, Schulungskosten und andere Aufwendungen abdeckt.

3) Datenmigration

Alle wichtigen Daten, wie z.B. die von Kunden, Lieferanten, Produkten und Finanzen, werden in das neue ERP-System überführt. Dann erfolgt die Konfiguration und spezifische Anpassungen, um die rechtlichen Rahmenbedingungen in der Schweiz und alle Be­dürfnisse des Unternehmens zu erfüllen. Das kann die Einrichtung von Mehrwertsteuersätzen, sprachliche Anpass­ungen, Datenschutzbestimmungen oder lokale Vorgaben betreffen.

4) Schulung

Alle Mitarbeiter, die mit SAP Business ByDesign arbeiten sollen, müssen entsprechend geschult und auf die Umstellung vorbereitet werden. SAP bietet neben formalen Kursen auch zahlreiche Online-Ressourcen an. Intere­ssierte können mittels Videos, Dokumentationen und Benutzer-Foren ihr Wissen vertiefen und Antworten auf ihre Fragen bekommen.

5) Test-und Pilotphase

Durch umfassende Tests stellen Sie sicher, dass Ihr ERP-System wie gewünscht funk­tioniert. Alle festgestellten Fehler werden behoben und das System erneut getestet, bis alles einwandfrei läuft. In der Pilotphase wird SAP Business ByDesign in begrenztem Umfang eingesetzt, um seine Praxistauglichkeit zu erproben.

6) Daten-Umzug und Go-Live

Alle noch verbliebenen oder notwendigen Daten werden in SAP Business ByDesign integriert und der offizielle Betrieb ge­startet.

7) Laufender Support und Wartung

Die Erstellung eines Support-Plans ist notwendig, um den laufenden Betrieb und die Wartung von SAP Business ByDesign zu gewährleisten. Überwachen Sie die Leistung der ERP-Software und stellen Sie sicher, dass sie allen geschäftlichen Anforderungen und Zielsetzungen entspricht.

Was kostet SAP Business ByDesign?

SAP Business ByDesign wird in der Regel über monatliche oder jährliche Abonnementgebühren pro Benutzer berechnet. Der Preis variiert dabei je nach Anzahl der Anwender, den benötigten Modulen und Funktionen sowie den erforderlichen zusätzlichen Dienstleistungen und Anpassungen. Wir erstellen auf der Grundlage der Anforderungen individuelle Angebote für jedes Unternehmen.

Bei der Preiskalkulation gibt es vier Komponenten zu bedenken:

  • Die Kosten für die Implementierung der Software variieren je nach der Komplexität des Projekts und den notwendigen Anpassungen.
  • Bei der Cloud-Lösung fallen eventuell Hardwarekosten für Endgeräte und Netzwerkinfrastruktur an.
  • Die Kosten für die Softwarelizenzen variieren je nach der Anzahl der Benutzer und den gewünschten Funktionen.
  • Eventuell fallen Kosten für die Schulung von Benutzern und Administratoren an, damit sie das neue System effektiv und konstruktiv nutzen können.

Bei einem persönlichen Gespräch mit unseren Experten lässt sich nicht nur eine umfassende Bewertung Ihrer Unternehmenssituation ermitteln, sondern auch ein Überblick über die Gesamtkosten, die sich über die Laufzeit der Nutzung ergeben.

Vergewissern Sie sich, dass Sie ein klares Verständnis der Gesamtbetriebskosten haben, um fundierte Budgetentscheidungen zu treffen und unerwartete Ausgaben während der Implementierung und der laufenden Nutzung von SAP Business ByDesign zu vermeiden.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass SaaS-Lösungen nicht für jedes Unternehmen oder jede Anwendung geeignet sind. Bevor man sich für eine On-Demand-Lösung entscheidet, sollte man die spezifischen Anforderungen und Besonderheiten des eigenen Unternehmens berücksichtigen.

Roger Wipfli (Chief Sales Officer – DATA UNIT)

Die Entscheidung, ein ERP-System zu implementieren, beruht auf einer sorgfältigen Bewertung der spezifischen Bedürfnisse, des Budgets und der Wachstumspläne des Unternehmens. Beraten Sie sich deswegen mit den Experten der Data Unit, um das beste ERP-System für Ihr einzigartiges Unternehmen zu finden.

Machen Sie den nächsten Schritt für Ihr Unternehmen mit SAP Business ByDesign. Klicken Sie hier, um eine individuelle Demo zu vereinbaren!

DEMO VEREINBAREN

SAP Business One (SAP B1) ist eine ERP-Software, die speziell für kleinere und mittelgrosse Unt­ernehmen entwickelt wurde. ERP steht für Enterprise Resource Planning und beschreibt eine Software, mit der sich verschiedene Bereiche eines Unternehmens zentral verwalten lassen. SAP Business One ermöglicht es KMUs, mehr Kontrolle und Übersicht über alle Geschäftsabläufe zu gewinnen und benötigt keine komplexen Funktionskomponenten, wie sie grosse ERP-Systeme anbieten.

SAP Business One ist eine Standard-Unternehmenssoftware, die sich für Unternehmen bis zu 250 Anwender eignet. Das macht die Software auch ideal für Start-ups und Tochterunternehmen grosser Firmen.

Was sind die Vorteile von SAP Business One?

SAP Business One kann flexibel angepasst und erweitert werden, um spezifische Anforderungen des Unternehmens zu erfüllen.

Durch die Vernetzung der Geschäftsbereiche reduziert sich der Arbeitsaufwand, der durch doppelte und oft fehlerhafte Datenerfassung entsteht. Diese digitale Datentransparenz macht es möglich, das Unternehmen besser zu überwachen und leichter zu lenken.

Da SAP Business One für kleine und mittelgrosse Betriebe ausgelegt ist, überzeugt die Software auch durch ihre Preisgestaltung und die rasche Implementierungszeit. Insbesondere die Cloud-Version ist bereits nach wenigen Wochen produktiv. Durch die intuitive Oberfläche hält sich der Schulungsaufwand für die Mitarbeitenden in Grenzen.

Welche Module beinhaltet SAP Business One?

Das ERP-System vernetzt alle Unternehmens­bereiche miteinander und sorgt so für durch­gängige und übersichtliche Geschäftsprozesse. Es bietet eine umfassende Suite von Geschäftsanwendungen, die Finanzen, Vertrieb, Einkauf, Lagerverwaltung und Produktion miteinschliesst.

Infografik: Module von SAP Business One

Finanzmanagement

Die ERP-Software unterstützt nicht nur die Buchhaltung, sondern auch das Controlling. Die wichtigsten Buchhaltungsprozesse können automatisiert werden. SAP Business One überwacht den Cashflow und kontrolliert das Budget.

Auch Bankvorgänge bis hin zu Kontenabstimmungen lassen sich über das System abwickeln, ebenso wie die Verwaltung von Anlagevermögen. Planungs-, Audit- und Review-Prozesse werden durch standardi­sierte und individuelle Berichte mit Echtzeitdaten unterstützt und vereinfacht.

Kundendatenmanagement

In SAP Business One ist ein Customer Relationship Mana­gement (CRM) integriert, mit dem Sie die Beziehungen zu Ihren Kunden effizient verwalten und gestalten können. Mittels der Soft­ware überblicken Sie den gesamten Lebenszyklus der Kunden, beginnend mit dem ersten Kontakt bis hin zur Support-Phase nach erfolgreichem Verkauf.

Lagerwirtschaft und Distribution

Die Verwaltung von Lieferungen ist zeitaufwendig und fehleranfällig, wenn sie von Hand ausgeführt wird. SAP Business One ermöglicht eine präzise Bestandsverfolgung, was die Genauigkeit und Effizienz der Lagerverwaltung erheblich verbessert. Es überwacht die Lagerbestände in Echtzeit, verfolgt Lieferungen und steuert effektiv Bestandsbewegungen.

Darüber hinaus bietet SAP Business One Funktionen zur Prognose von Lagerbeständen, damit Überbestände oder Engpässe vermieden werden können. Das führt zu reduzierten Lagerkosten und verbessertem Cashflow. Ein automatisierter, rationalisierter und schneller Lieferprozess fördert zusätzlich die Kundenzufrieden­heit.

Business intelligence

Zahlreiche Analyse-und Reporting-Tools produzieren aktuelle und genaue Berichte mit Daten aus dem ganzen Unternehmen. Diese Reports können individuell angepasst werden. Dabei werden die Daten in aussagekräftige Informationen verwandelt, um damit bessere strategische Entscheidungen treffen zu können, die das Wachstum und den Erfolg des Unternehmens gewährleisten.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Blogartikel: Die analytische Fähigkeit der Business Intelligence.

Web-Client

Über den Web-Client können alle berechtigten Mitarbeitenden auf ausgewählte Stammdaten und Prozesse in SAP Business One zugreifen. Das Augenmerk liegt hierbei auf dem Anlegen, Bearbeiten und Pflegen von Verkaufsbelegen, Artikel, Aktivitäten und Daten von Gesprächs- und Geschäftspar­tnern.

Erweiterungen: Add-Ons für SAP Business One

SAP Business One ist modular aufgebaut und kann je nach Branche und Unternehmensstruktur angepasst werden. Firmen, die Service bieten, nutzen für eine professionelle Planung von Technikern, Fahrzeugen, Material und Werkzeugen das Field Service Management.

Andere mögliche Erweiterungen gibt es für die Produktion, den Handel und Dienstleistungen. Dazu gehören unter anderem: Finance Package (erweiterte Finanzwerkzeuge), Scan and Attach (Dokumentenmanagementsystem) oder Swiss Salary (Lohnbuchhaltung speziell für die Schweiz).

SAP Business One On-Premise oder in der Cloud

Es gibt zwei Möglichkeiten, SAP Business One zu betreiben: entweder lokal in der Firma (On-Premise) oder in der Cloud.

On-premise bedeutet “vor Ort”. SAP Business One wird dabei auf firmeneigenen Servern installiert und betrieben. Der Hauptvorteil dieser Lösung liegt in der vollständigen Kontrolle und dem Besitz der IT-Infrastruktur und Software durch das Unternehmen.

Eine lokale Installation kann in einigen Fällen leistungsstärker als die Cloud-Lösung sein, insbesondere wenn es sich um ressourcenintensive Anwendungen handelt.

Auch ist es möglich, On-Premise-Software stärker an die spezifischen Bedürfnisse eines Unternehmens anzupassen, da keine Einschränkungen durch Cloud-Anbieter vorgegeben sind.

Vorteile von SAP Business One On-Premise:

  • Einhaltung interner Datensicherheitsrichtlinien
  • Direkte Kontrolle und Zugang zu den Daten
  • Geschäftsprozesse können effizienter anpasst und erweitert werden
  • Nutzung der internen Hardware und der vorhandenen IT-Infrastruktur und Ressourcen. Verantwortung für Wartung und Aktualisierungen liegt im Unternehmen
  • Unbefristete Lizenzierung bedeutet zwar höhere Anfangskosten, aber langfristig weniger Gesamtkosten. Das führt zu mehr Transparenz und besserer Kostenkontrolle, da keine wiederkehrenden Abonnementgebühren für Cloud-Dienste anfallen.
  • In einigen Branchen und Regionen sind On-Premise-Lösungen notwendig, um regulatorische Anforderungen zu erfüllen.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass eine On-Premise-Lösung auch Nachteile wie höhere Anfangsinvestitionen und Verantwortung für Wartung haben kann. Unter Umständen sind auch zusätzliche Investitionen in die IT nötig, wenn bestehende Hardware-Ressourcen nicht ausreichen.

Bei einer Installation in der Cloud liegt die Software in einem externen Rechenzentrum. Sie bezahlen für die erforderlichen IT-Ressourcen und Lizenzen eine monatliche Miete. Der IT-Aufwand ist erheblich reduziert, da das Hosting durch einen externen Partner stattfindet.

Vorteile von SAP Business One in der Cloud:

  • Schnelle und kostengünstige Implementierung
  • Sicherer browserbasierter Zugriff von überall und jederzeit
  • Zugang zu den aktuellsten Funktionen, ohne auf interne IT-Mitarbeiter zurückgreifen zu müssen
  • Geschäftsfunktionen lassen sich im Webbrowser verwalten

Weitere Informationen zum Thema SAP Business One Cloud vs. On-Premise finden Sie in unserem Blog.

Für beide Versionen gibt es gute Argumente. Welche für Ihr Unternehmen letztendlich die Beste ist, hängt von zahlreichen Faktoren ab, wie z.B. dem verfügbaren Budget oder der vorhandenen IT-Infrastruktur.

Kosten und Preis von SAP Business One

SAP Business One bietet in der Regel ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, insbesondere für KMU-Unternehmen. Es zeichnet sich durch Qualität, Funktionsvielfalt und niedrige Kosten aus.

Roger Wipfli (Chief Sales Officer – DATA UNIT AG)

Die Kosten für SAP Business One können unterschiedlich ausfallen und hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Grösse und den Zielsetzungen des Unternehmens, der Anzahl der Benutzer, der Implementierungsmethode (On-Premise oder Cloud) und den individuellen Anforderungen der Firma oder Branche. Dabei gibt es vier Komponenten zu bedenken:

  • Die Kosten für die Implementierung der Software variieren je nach der Komplexität des Projekts und den notwendigen oder gewünschten Anpassungen.
  • Die Kosten für den Betrieb des Systems hängen von der On-Premise- oder der Cloud-Lösung ab. Bei On-Premise fallen möglicherweise Hardwarekosten für Server und Netzwerkinfrastruktur an.
  • Die Kosten für die Softwarelizenzen hängen von der Anzahl der Benutzer und den gewünschten Funktionen ab.
  • Die Kosten für die Schulung von Benutzern und Administratoren, um die Software effektiv nutzen zu können.

Mit unserem Kostenrechner können Sie sich eine unverbindliche Preiskalkulation für Ihr Unternehmen erstellen lassen. Bei einem persönlichen Gespräch mit den Experten von DATA UNIT AG lässt sich nicht nur eine umfassende Bewertung der Unternehmenssituation ermitteln, sondern auch ein Überblick über die Gesamtkosten, die sich über die Laufzeit der Nutzung von SAP Business One ergeben. Kontaktieren Sie uns noch heute!

Ab 01.01.2024 tritt in der Schweiz eine Erhöhung der Mehrwertsteuer (MWST) in Kraft. Der Normalsatz wird von 7.7% auf 8.1% erhöht, der reduzierte Satz beträgt ab Januar 2.6% anstatt 2.5% und der Sondersatz für Beherbergung 3.8% anstatt 3.7%.

Diese Erhöhung ist eine wichtige finanzpolitische Massnahme, um langfristig die finanzielle Stabilität der Schweiz zu sichern. Die allgemeine Teuerung und die steigenden Ausgaben im Gesundheitswesen, Bildung und Infrastruktur erfordern mehr Mittel. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer soll nun einen Teil der Finanzierungslücke schliessen.

MehrwertsteuersätzeGültig ab 01.01.2024Gültig bis 31.12.2023
Normalsatz8.1%7.7%
Reduzierter Satz2.6%2.5%
Sondersatz für Beherbergung3.8%3.7%

Die Erhöhung der Mehrwertsteuer hat Auswirkungen auf alle, Bürger wie Unternehmen. Insbesondere kleine und mittelgrosse Unternehmen müssen sich gut vorbereiten, um die administrativen Anforderungen gesetzeskonform erfüllen zu können.

Welche Auswirkungen hat die MWST-Erhöhung?

Die MWST-Erhöhung zieht in vielen Fällen eine Preissteigerung nach sich. Unternehmen müssen eine höhere Steuerleistung erbringen und in den meisten Fällen wälzen sie diese Erhöhung auf die Kunden ab, indem sie die Preise für ihre Dienstleistungen und Produkte ebenfalls erhöhen.

Das wirkt sich in der Folge auf das Konsumverhalten aus. Da die Kunden höhere Lebenskosten haben, überlegen sie sich genau, wofür sie ihr Geld ausgeben wollen.

Kostenmanagement der MWST-Erhöhung

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, die steigenden Steuerkosten zu decken und gleichzeitig ihre Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Die MWST ist eine bedeutende Komponente bei der Preisgestaltung und kann den Erfolg eines Unternehmens beeinflussen.

Diese Umstellung auf den neuen Steuersatz kann vor allem bei Klein-und Mittelbetrieben zu Personal- und/oder Ressourcenproblemen führen. Für Unternehmen besteht das Risiko, dass ihre Preise nach der Anpassung höher sind als die der Mitbewerber, was sich nachteilig auf das Budget und die Rentabilität auswirken kann.

Firmen sollten deswegen genau überlegen, in welchen Bereichen oder bei welchen Produkten Preisanpassungen vorgenommen werden. Kurzfristige Angebote, Rabatte und Preisnachlässe können die bittere Pille für Kunden ein wenig versüssen.

Gesetzliche Aspekte und Compliance bei MWST-Erhöhung

Die geplante MWST-Erhöhung in der Schweiz 2024 bringt nicht nur wirtschaftliche Veränderungen mit sich, sondern hat auch Auswirkungen auf die rechtlichen Aspekte und die Steuercompliance. Unternehmen müssen die neuen gesetzlichen Anforderungen erfüllen, um mögliche rechtliche Konsequenzen zu vermeiden. Hier sind einige wichtige Punkte in Bezug auf die gesetzlichen Aspekte und die Steuercompliance:

1. Anpassung an neue MWST-Sätze:

Die neuen MWST-Sätze müssen in Buchhaltungssysteme und Geschäftsprozesse integriert werden. Dies erfordert möglicherweise Updates in den Verkaufs- und Abrechnungssystemen, um sicherzustellen, dass die richtigen Steuersätze angewendet werden.

«ERP-Systeme sind grundsätzlich auf MWST-Veränderungen vorbereitet. Im Beispiel von SAP Business One bedeutet dies einen Aufwand von etwa fünfzehn Minuten. Darin eingeschlossen sind auch alle Sonderfälle mit neuem Steuersatz im Jahr 2023 oder altem Steuersatz im Jahr 2024 sowie Nachführung des MWST-Formulars. Die MWST-Codes bleiben unverändert, die Sätze werden über das Buchungsdatum gesteuert. Ich empfehle eine frühzeitige Einbindung dieser Anpassungen.»

Bruno Mühlebach, ERP Consultant

ERP-Systeme wie SAP Business One oder SAP Business by Design erlauben eine relativ einfache Umstellung, während dezentrale oder veraltete Verwaltungssysteme oft mit mehr Personal- und Arbeitsaufwand verbunden sind. Sollten Sie hierzu Fragen oder Zweifel haben, wenden Sie sich an unsere ERP-Experten. Zudem finden Sie in unserem Wiki weiterführende Informationen dazu, wie Sie die Steuersätze in SAP Business One anpassen oder in folgendem Video.

2. Steuerliche Dokumentation:

Die genaue Dokumentation von Transaktionen stellt sicher, dass alle steuerlichen Unterlagen ordnungsgemäss geführt werden, einschliesslich Rechnungen, Quittungen und Aufzeichnungen über MWST-Zahlungen. Dies erleichtert die Erfüllung der Steuervorschriften und die Prüfung durch die Steuerbehörden.

3. Überprüfung bestehender Verträge:

Bestehende Verträge sind dahingehend zu überprüfen, ob sie die neuen MWST-Sätze korrekt berücksichtigen. Dies kann Verträge mit Lieferanten, Kunden und Dienstleistern umfassen. Wenn notwendig, müssen Verträge angepasst und neu verhandelt werden.

4. Zeitplan für die MWST-Erhöhung:

Unternehmen müssen den Zeitpunkt der MWST-Erhöhung genau verfolgen und sicherstellen, dass sie ab diesem Zeitpunkt die neuen Sätze anwenden. Dies kann erhebliche Auswirkungen auf die Abrechnungszyklen und Zahlungsfristen haben.

Weder das Datum der Rechnungsstellung noch das der Zahlung sind für den anzuwendenden Steuersatz massgebend. Es zählt nur der Zeitpunkt der Leistungserbringung. Die Erhöhung kann deswegen bereits für die Rechnungsstellung während des Jahres 2023 gelten.

Das betrifft vor allem im Jahr 2023 gestellte Rechnungen, welche ganz oder teilweise in den Leistungszeitraum 2024 fallen, wie beispielsweise Teilzahlungsrechnungen, Vorauszahlungsrechnungen oder Rechnungen für periodische Leistungen.

Umgekehrt gilt das aber auch für 2024, wenn nachträgliche Entgeltminderungen und Retouren eingehen, die in den Leistungszeitraum 2023 fallen.

Welche Branchen sind von der MWST-Erhöhung am stärksten betroffen?

Die Auswirkungen der MWST-Erhöhung hängen von verschiedenen Faktoren ab, einschliesslich der spezifischen Geschäftsmodelle, der Wettbewerbssituation und der Reaktion der Verbraucher. Einige Branchen werden deswegen stärker von dieser Veränderung betroffen sein als andere.

1. Einzelhandel: 

Der Einzelhandelssektor ist oft am unmittelbarsten von MWST-Erhöhungen betroffen, da Preiserhöhungen direkt an die Kunden weitergegeben werden. Verbraucher könnten zurückhaltender reagieren, wenn es um den Kauf von Produkten geht, die wegen der Steuererhöhung teurer geworden sind. Das führt möglicherweise zu einem Umsatzrückgang in bestimmten Bereichen.

2. Gastronomie und Tourismus: 

Die Gastronomie- und Tourismusbranche ist besonders sensibel gegenüber Preisschwankungen. Höhere MWST-Sätze können zu steigenden Preisen für Restaurants, Hotels und Freizeitaktivitäten führen und die Nachfrage negativ beeinflussen.

3. Bau- und Immobiliensektor: 

Der Bau- und Immobiliensektor könnte auch von der MWST-Erhöhung betroffen sein, da sie die Kosten für Bau- und Renovierungsprojekte erhöht. Dies wirkt sich ebenfalls auf die Nachfrage nach Immobilien und Bauprojekten aus.

4. Gesundheitswesen und Bildung: 

Dienstleistungen im Gesundheitswesen und Bildungssektor sind in der Regel von der MWST befreit, aber indirekte Auswirkungen können dennoch spürbar sein. Steigende Lebenshaltungskosten könnten das Budget der Menschen belasten und ihre Bereitschaft beeinflussen, in Gesundheits- und Bildungsdienstleistungen zu investieren.

5. Luxusgüter: 

Die Luxusgüterbranche ist im Allgemeinen weniger stark von der MWST-Erhöhung betroffen. Käufer von Luxusartikeln reagieren in der Regel nicht so preissensibel, wenn es zu Preissteigerungen kommt.

6. Exportorientierte Unternehmen:

Auch exportorientierte Unternehmen werden weniger von der MWST-Erhöhung in Mitleidenschaft gezogen. Sie verkaufen ihre Produkte hauptsächlich ins Ausland und eine Steuererhöhung hat in diesem Fall geringere Auswirkungen auf Preise und Wettbewerbsfähigkeit.

Tipps und Best-Practices bei der Erhöhung der MWST

1. Frühzeitige Vorbereitung:

Beginnen Sie frühzeitig mit der Vorbereitung auf die MWST-Erhöhung. Je mehr Vorlaufzeit Sie haben, desto besser können Sie sich auf die Änderungen einstellen.

2. Gründliche Schulung:

Schulen Sie Ihre Mitarbeiter, insbesondere diejenigen, die für die Buchhaltung und die steuerliche Compliance verantwortlich sind. Stellen Sie sicher, dass sie die neuen MWST-Sätze und -regelungen verstehen und anwenden können.

3. Softwareaktualisierung:

Überprüfen Sie Ihre Buchhaltungs- und Rechnungssysteme auf Aktualisierungen, um die neuen MWST-Sätze korrekt anwenden zu können. Stellen Sie sicher, dass Ihr Softwareanbieter die notwendigen Updates bereitstellt.

4. Überprüfung von Verträgen:

Prüfen Sie bestehende Verträge und Vereinbarungen, um sicherzustellen, dass Sie die MWST-Erhöhung korrekt berücksichtigen. Falls erforderlich, passen Sie Verträge an und erklären Ihren Vertragspartnern die Preiserhöhung.

5. Regelmässige Überwachung:

Richten Sie regelmässige Überwachungsmechanismen ein, um sicherzustellen, dass die MWST-Sätze ordnungsgemäss angewendet werden. Dies kann interne Prüfungen und Kontrollen umfassen.

6. Transparenz in der Kommunikation:

Es empfiehlt sich, den Kunden die Preiserhöhung klar und transparent zu erklären. Das festigt das Vertrauen der Kunden und beugt Missverständnissen vor. Spezielle Angebote und Rabatte können die Auswirkungen auf die Kunden abfedern. 

7. Expertenberatung:

Konsultieren Sie Steuerexperten und Buchhaltungsberater, um sicherzustellen, dass Sie die besten Praktiken für Ihre spezifische Situation einhalten. 

8. Dokumentation aufbewahren:

Führen Sie detaillierte Aufzeichnungen über alle steuerlichen Transaktionen und MWST-Zahlungen. Eine genaue Dokumentation ist entscheidend, um die Compliance nachzuweisen.

9. Cashflow-Management:

Beim Cashflow-Management müssen Unternehmen sicherstellen, dass sie ausreichende Liquidität haben, um die höheren Steuern bezahlen zu können, ohne ihre operativen Aktivitäten zu gefährden.

Sollte Ihre Firma schon mit einem ERP-System arbeiten, dann wird die Umstellung auf die Mehrwertsteuererhöhung ohne grössere Probleme vonstatten gehen. Wenn Sie über die Anschaffung eines solchen Systems nachdenken, dann sprechen Sie mit einem unserer Experten und lassen Sie sich die Vorteile dieses Systems erklären und zeigen.