TeamViewer Support Licence Portal
21. Juli 2026

SAPs Portfolio für KMU / Rückblick 2024 & Ausblick 2025

Verfolgen Sie die Präsentation von Rainer Zinow, SVP Product Management Small and Mid-Sized Enterprises SAP SE, und erfahren Sie, was SAP zusammen mit ihren Partnern wie der DATA UNIT AG im Jahr 2024 erreicht hat und was sie im Jahr 2025 zu tun gedenkt.

Erhalten Sie dabei einen kurzen Überblick über SAP Business One, SAP Business ByDesign, Grow with S/4HANA Public Edition, SAP Business Technologie Platform (BTP) und die nächste Generation von Geschäftsprozessen auf Basis von BTP.

Erfahren Sie von Rainer Zinow, SVP, Head of SAP Midmarket Product Management, aus erster Hand was mit SAP Business ByDesign im Jahr 2023 erreicht wurde. Erhalten Sie zudem Ausblick auf die Pläne von SAP für 2024.

SAP Business ByDesign ist eine integrierte, cloudbasierte ERP-Lösung (Enterprise Resource Planning) für kleine und mittelständische Unternehmen. Die Business-Software bietet ein umfassendes Paket von Werkzeugen und Funktionen, die Unternehmen bei der Verwaltung unterschiedlicher Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit unterstützen.

Diese Geschäftsmanagement-Tools decken alle wicht­igen Bereiche ab, von Finanzen und Kundenbeziehungsmanagement (CRM) bis hin zur Personal- und Lagerverwaltung. Durch die Integra­tion aller Daten in ein zentrales System vereinfacht sich die Verwaltung, sie wird übersichtlicher, effizienter und weniger fehleranfällig.

Vorteile von SAP Business ByDesign für KMUs

SAP Business ByDesign eignet sich vor allem für Unternehm­en bis 500 Anwender, die eine cloudbasierte Lösung bevorzugen.

On-Demand-Lösungen, oft auch als Software-as-a-Service (SaaS) bezeichnet, haben verschiedene Vorteile, darunter:

  • Geringe anfängliche Kosten: In der Regel erfordern On-Demand-Lösungen wie SAP Business ByDesign nur geringe oder keine Anfangsinvestitionen in Hard- oder Software. Dies reduziert die finanzielle Belastung für Unternehmen, insbesondere für kleine und mittlere Betriebe.
  • Skalierbarkeit: SAP Business ByDesign ist leicht skalierbar. Unternehmen können jederzeit Benutzer hinzufügen oder entfernen und ihre Kapazitäten anpassen, um Wachstum oder saisonalen Schwankungen gerecht zu werden.
  • Wartung und Aktualisierungen: Das Unternehmen selbst muss sich nicht um die Wartung, Aktualisierung und Sicherheit der Software kümmern, weil der SaaS-Anbieter dafür verantwortlich ist. Benutzer haben automatisch Zugang zu den neuesten Funktionen und Updates, ohne zusätzliche Kosten oder Aufwand.
  • Datensicherheit: SaaS-Anbieter investieren oft erheblich in Sicherheitsmassnahmen und -infrastruktur, um die Daten ihrer Kunden zu schützen. Damit ist im Regelfall der Schutz sensibler Daten und die Einhaltung branchenspezifischer Vorschriften gewährleistet.
  • Zugänglichkeit und Nutzungsvielfalt: Der Web-Client und die Speicherung der Daten in einer Cloud erlauben den Mitarbeitern eine grosse Mobilität, da sie über eine stabile Internetverbindung immer und überall Zugriff auf die Daten haben. Dies ermöglicht die Arbeit von verschiedenen Standorten aus und unterstützt Remote-Arbeit bzw. Home-Office. SaaS-Anwendungen sind meistens über verschiedene Geräte und Betriebssysteme hinweg verfügbar, was die Nutzungsvielfalt erhöht.
  • Schnelle Implementierung: SaaS-Lösungen sind in der Regel rasch einsatzbereit, da weder aufwändige Installation noch langwierige Konfiguration erforderlich sind.
  • Automatische Backups: Die meisten SaaS-Anbieter haben regelmässige Daten-Backups und Wiederherstellungsdienste in ihrem Angebot, um Datenverluste zu verhindern.
  • Kosten-Prognose: Aufgrund der monatlichen oder jährlichen Abonnementgebühren haben Unternehmen eine klare Vorstellung von den Betriebskosten, was die Budgetierung erleichtert.
  • Global arbeiten: Bei international agierenden Unternehmen zeichnet sich das ERP-System von SAP Business ByDesign durch seine globale Nutzbarkeit aus. Es unterstützt Mehrsprachigkeit und besitzt multiple Währungsfunktionen.

SAP Business ByDesign: Review und Outlook

Für einen schnellen Überblick über SAP Business ByDesign: Sehen Sie sich dieses 2-Minuten-Video (Englisch) mit Review und Ausblick an.

Welche Module bietet SAP Business ByDesign?

Dieses Business-Management-Tool in der ERP-Cloud garantiert Ihrem Unternehmen vor allem Effizienz und Produktivität. Grosse Benutzerfreundlichkeit, Datensicherheit und die Garantie, dass Sie die Unterstützung der Experten von DATA UNIT haben, macht SAP Business ByDesign zu einem idealen Werkzeug für KMUs.

Finanz- und Rechnungswesen

Zusätzlich zum externen und internen Rechnungswesen in Echtzeit sorgen auch das Cash-Flow-Management und die Automatisierung von Finanzprozessen dafür, dass Sie jederzeit einen Einblick in die aktuelle Situation der Unternehmensfinanzen bekommen können. Das unterstützt die Kostenkontrolle. Auch die Compliance ist sichergestellt. Die Software kann einfach an die Gesetzesnormen und Vorschriften, die in der Schweiz oder lokal gelten, angepasst werden.

Kundenbeziehungsmanagement

Mit dem CRM-Tool (Customer Relationship Management) können Sie alle Kundeninteraktionen übersichtlich verwalten, Vertriebs- und Serviceprozesse verfolgen und Marketing-Kampagnen organisieren. Es hilft dabei, Kundenbeziehungen von Anfang an effektiv aufzubauen und zu verwalten, was für das Wachstum des Unternehmens von Vorteil ist.

Personal- und Ressourcenmanagement

Die Personalverwaltung wird vereinfacht und standardisiert. SAP Business ByDesign unterstützt sowohl Rekrutierung, die Einarbeitung neuer Mitarbeiter, wie auch Zeiterfassung, Selfservice-Funktionen und Gehaltsabrechnungen.

Supply Chain Management

Die Verwaltung der Lieferkette wird durch SAP Business ByDesign lückenlos und übersichtlicher. Sie reicht von Einkauf und Bestandsverwaltung über Auftragsabwicklung bis zur Verwaltung von Lieferantenbeziehungen. Auch Produktentwicklung, Voraussagen, Fertigung, Lagerwirtschaft und Logistik können mit diesem Tool bearbeitet werden.

Built-in Analytics

SAP Business ByDesign bietet umfangreiche Analysewerkzeuge, wie z.B. KPI (Key Performance Indicators)- und Berichtsüberwachung, mehrdimensionale Berichts- und Analysefunktionen, Dashboards, Excel-basiertes Reporting und offene APIs (Application Programming Interfaces oder Programmierschnittstellen).

Projektmanagement

Mit dem ERP-System von SAP Business ByDesign lässt sich auch das Management von Projekten besser und einfacher planen, durchführ­en und überwachen, weil es die Zusammenarbeit über alle Funktionsbereiche hinweg gewährleistet. Dies ist besonders nützlich für dienstleistungsorientierte Branchen und Unternehmen mit komplexen Projektanforderungen.

Einhaltung der Steuervorschriften

SAP Business ByDesign bietet eine Vielzahl von Funktionen und Tools, die Ihr Unternehmen dabei unterstützen, die Steuervorschriften in verschiedenen Ländern und Regionen einzuhalten. Das umfasst die Definition von Steuersätzen, Steuerarten und Steuerregeln, die auf Geschäftstransaktionen angewendet werden.

SAP Business ByDesign implementieren: Schritt-für-Schritt Anleitung

Die Implementierung von SAP Business ByDesign erfordert in der Regel die Unterstützung eines SAP-Experten oder eines Implementierun­gspartners. Die meisten Implementierungen sind komplex und müssen an spezifische Vorgaben des Unternehmens angepasst werden. Deswegen ist es empfehlenswert, profession­elle Unterstützung wie z. B. die Experten von Data Unit hinzuzuziehen.

Bei der Implementierung gehen Sie folgendermassen vor:

1) Vorbereitung und Planung

Identifizieren und analysieren Sie die Geschäftsanforderungen und Ziele der Implementierung. Stellen Sie ein Team zusammen, das für die Abwicklung der Implementier­ung von SAP Business ByDesign verantwortlich ist, und erstellen Sie einen Projektplan.

2) Evaluierung und Lizenzen

Klären Sie mit Ihrem SAP-Partner Lizenzkosten und -bedingungen des neuen ERP-Systems, das für Ihre Firma und die rechtlichen Bedingungen in der Schweiz am besten geeignet ist. Setzen Sie ein Budget für die Implementierung fest, das Software-Lizenzkosten, Hardwarekosten, Schulungskosten und andere Aufwendungen abdeckt.

3) Datenmigration

Alle wichtigen Daten, wie z.B. die von Kunden, Lieferanten, Produkten und Finanzen, werden in das neue ERP-System überführt. Dann erfolgt die Konfiguration und spezifische Anpassungen, um die rechtlichen Rahmenbedingungen in der Schweiz und alle Be­dürfnisse des Unternehmens zu erfüllen. Das kann die Einrichtung von Mehrwertsteuersätzen, sprachliche Anpass­ungen, Datenschutzbestimmungen oder lokale Vorgaben betreffen.

4) Schulung

Alle Mitarbeiter, die mit SAP Business ByDesign arbeiten sollen, müssen entsprechend geschult und auf die Umstellung vorbereitet werden. SAP bietet neben formalen Kursen auch zahlreiche Online-Ressourcen an. Intere­ssierte können mittels Videos, Dokumentationen und Benutzer-Foren ihr Wissen vertiefen und Antworten auf ihre Fragen bekommen.

5) Test-und Pilotphase

Durch umfassende Tests stellen Sie sicher, dass Ihr ERP-System wie gewünscht funk­tioniert. Alle festgestellten Fehler werden behoben und das System erneut getestet, bis alles einwandfrei läuft. In der Pilotphase wird SAP Business ByDesign in begrenztem Umfang eingesetzt, um seine Praxistauglichkeit zu erproben.

6) Daten-Umzug und Go-Live

Alle noch verbliebenen oder notwendigen Daten werden in SAP Business ByDesign integriert und der offizielle Betrieb ge­startet.

7) Laufender Support und Wartung

Die Erstellung eines Support-Plans ist notwendig, um den laufenden Betrieb und die Wartung von SAP Business ByDesign zu gewährleisten. Überwachen Sie die Leistung der ERP-Software und stellen Sie sicher, dass sie allen geschäftlichen Anforderungen und Zielsetzungen entspricht.

Was kostet SAP Business ByDesign?

SAP Business ByDesign wird in der Regel über monatliche oder jährliche Abonnementgebühren pro Benutzer berechnet. Der Preis variiert dabei je nach Anzahl der Anwender, den benötigten Modulen und Funktionen sowie den erforderlichen zusätzlichen Dienstleistungen und Anpassungen. Wir erstellen auf der Grundlage der Anforderungen individuelle Angebote für jedes Unternehmen.

Bei der Preiskalkulation gibt es vier Komponenten zu bedenken:

  • Die Kosten für die Implementierung der Software variieren je nach der Komplexität des Projekts und den notwendigen Anpassungen.
  • Bei der Cloud-Lösung fallen eventuell Hardwarekosten für Endgeräte und Netzwerkinfrastruktur an.
  • Die Kosten für die Softwarelizenzen variieren je nach der Anzahl der Benutzer und den gewünschten Funktionen.
  • Eventuell fallen Kosten für die Schulung von Benutzern und Administratoren an, damit sie das neue System effektiv und konstruktiv nutzen können.

Bei einem persönlichen Gespräch mit unseren Experten lässt sich nicht nur eine umfassende Bewertung Ihrer Unternehmenssituation ermitteln, sondern auch ein Überblick über die Gesamtkosten, die sich über die Laufzeit der Nutzung ergeben.

Vergewissern Sie sich, dass Sie ein klares Verständnis der Gesamtbetriebskosten haben, um fundierte Budgetentscheidungen zu treffen und unerwartete Ausgaben während der Implementierung und der laufenden Nutzung von SAP Business ByDesign zu vermeiden.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass SaaS-Lösungen nicht für jedes Unternehmen oder jede Anwendung geeignet sind. Bevor man sich für eine On-Demand-Lösung entscheidet, sollte man die spezifischen Anforderungen und Besonderheiten des eigenen Unternehmens berücksichtigen.

Roger Wipfli (Chief Sales Officer – DATA UNIT)

Die Entscheidung, ein ERP-System zu implementieren, beruht auf einer sorgfältigen Bewertung der spezifischen Bedürfnisse, des Budgets und der Wachstumspläne des Unternehmens. Beraten Sie sich deswegen mit den Experten der Data Unit, um das beste ERP-System für Ihr einzigartiges Unternehmen zu finden.

Machen Sie den nächsten Schritt für Ihr Unternehmen mit SAP Business ByDesign. Klicken Sie hier, um eine individuelle Demo zu vereinbaren!

DEMO VEREINBAREN

Ab 01.01.2024 tritt in der Schweiz eine Erhöhung der Mehrwertsteuer (MWST) in Kraft. Der Normalsatz wird von 7.7% auf 8.1% erhöht, der reduzierte Satz beträgt ab Januar 2.6% anstatt 2.5% und der Sondersatz für Beherbergung 3.8% anstatt 3.7%.

Diese Erhöhung ist eine wichtige finanzpolitische Massnahme, um langfristig die finanzielle Stabilität der Schweiz zu sichern. Die allgemeine Teuerung und die steigenden Ausgaben im Gesundheitswesen, Bildung und Infrastruktur erfordern mehr Mittel. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer soll nun einen Teil der Finanzierungslücke schliessen.

MehrwertsteuersätzeGültig ab 01.01.2024Gültig bis 31.12.2023
Normalsatz8.1%7.7%
Reduzierter Satz2.6%2.5%
Sondersatz für Beherbergung3.8%3.7%

Die Erhöhung der Mehrwertsteuer hat Auswirkungen auf alle, Bürger wie Unternehmen. Insbesondere kleine und mittelgrosse Unternehmen müssen sich gut vorbereiten, um die administrativen Anforderungen gesetzeskonform erfüllen zu können.

Welche Auswirkungen hat die MWST-Erhöhung?

Die MWST-Erhöhung zieht in vielen Fällen eine Preissteigerung nach sich. Unternehmen müssen eine höhere Steuerleistung erbringen und in den meisten Fällen wälzen sie diese Erhöhung auf die Kunden ab, indem sie die Preise für ihre Dienstleistungen und Produkte ebenfalls erhöhen.

Das wirkt sich in der Folge auf das Konsumverhalten aus. Da die Kunden höhere Lebenskosten haben, überlegen sie sich genau, wofür sie ihr Geld ausgeben wollen.

Kostenmanagement der MWST-Erhöhung

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, die steigenden Steuerkosten zu decken und gleichzeitig ihre Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Die MWST ist eine bedeutende Komponente bei der Preisgestaltung und kann den Erfolg eines Unternehmens beeinflussen.

Diese Umstellung auf den neuen Steuersatz kann vor allem bei Klein-und Mittelbetrieben zu Personal- und/oder Ressourcenproblemen führen. Für Unternehmen besteht das Risiko, dass ihre Preise nach der Anpassung höher sind als die der Mitbewerber, was sich nachteilig auf das Budget und die Rentabilität auswirken kann.

Firmen sollten deswegen genau überlegen, in welchen Bereichen oder bei welchen Produkten Preisanpassungen vorgenommen werden. Kurzfristige Angebote, Rabatte und Preisnachlässe können die bittere Pille für Kunden ein wenig versüssen.

Gesetzliche Aspekte und Compliance bei MWST-Erhöhung

Die geplante MWST-Erhöhung in der Schweiz 2024 bringt nicht nur wirtschaftliche Veränderungen mit sich, sondern hat auch Auswirkungen auf die rechtlichen Aspekte und die Steuercompliance. Unternehmen müssen die neuen gesetzlichen Anforderungen erfüllen, um mögliche rechtliche Konsequenzen zu vermeiden. Hier sind einige wichtige Punkte in Bezug auf die gesetzlichen Aspekte und die Steuercompliance:

1. Anpassung an neue MWST-Sätze:

Die neuen MWST-Sätze müssen in Buchhaltungssysteme und Geschäftsprozesse integriert werden. Dies erfordert möglicherweise Updates in den Verkaufs- und Abrechnungssystemen, um sicherzustellen, dass die richtigen Steuersätze angewendet werden.

«ERP-Systeme sind grundsätzlich auf MWST-Veränderungen vorbereitet. Im Beispiel von SAP Business One bedeutet dies einen Aufwand von etwa fünfzehn Minuten. Darin eingeschlossen sind auch alle Sonderfälle mit neuem Steuersatz im Jahr 2023 oder altem Steuersatz im Jahr 2024 sowie Nachführung des MWST-Formulars. Die MWST-Codes bleiben unverändert, die Sätze werden über das Buchungsdatum gesteuert. Ich empfehle eine frühzeitige Einbindung dieser Anpassungen.»

Bruno Mühlebach, ERP Consultant

ERP-Systeme wie SAP Business One oder SAP Business by Design erlauben eine relativ einfache Umstellung, während dezentrale oder veraltete Verwaltungssysteme oft mit mehr Personal- und Arbeitsaufwand verbunden sind. Sollten Sie hierzu Fragen oder Zweifel haben, wenden Sie sich an unsere ERP-Experten. Zudem finden Sie in unserem Wiki weiterführende Informationen dazu, wie Sie die Steuersätze in SAP Business One anpassen oder in folgendem Video.

2. Steuerliche Dokumentation:

Die genaue Dokumentation von Transaktionen stellt sicher, dass alle steuerlichen Unterlagen ordnungsgemäss geführt werden, einschliesslich Rechnungen, Quittungen und Aufzeichnungen über MWST-Zahlungen. Dies erleichtert die Erfüllung der Steuervorschriften und die Prüfung durch die Steuerbehörden.

3. Überprüfung bestehender Verträge:

Bestehende Verträge sind dahingehend zu überprüfen, ob sie die neuen MWST-Sätze korrekt berücksichtigen. Dies kann Verträge mit Lieferanten, Kunden und Dienstleistern umfassen. Wenn notwendig, müssen Verträge angepasst und neu verhandelt werden.

4. Zeitplan für die MWST-Erhöhung:

Unternehmen müssen den Zeitpunkt der MWST-Erhöhung genau verfolgen und sicherstellen, dass sie ab diesem Zeitpunkt die neuen Sätze anwenden. Dies kann erhebliche Auswirkungen auf die Abrechnungszyklen und Zahlungsfristen haben.

Weder das Datum der Rechnungsstellung noch das der Zahlung sind für den anzuwendenden Steuersatz massgebend. Es zählt nur der Zeitpunkt der Leistungserbringung. Die Erhöhung kann deswegen bereits für die Rechnungsstellung während des Jahres 2023 gelten.

Das betrifft vor allem im Jahr 2023 gestellte Rechnungen, welche ganz oder teilweise in den Leistungszeitraum 2024 fallen, wie beispielsweise Teilzahlungsrechnungen, Vorauszahlungsrechnungen oder Rechnungen für periodische Leistungen.

Umgekehrt gilt das aber auch für 2024, wenn nachträgliche Entgeltminderungen und Retouren eingehen, die in den Leistungszeitraum 2023 fallen.

Welche Branchen sind von der MWST-Erhöhung am stärksten betroffen?

Die Auswirkungen der MWST-Erhöhung hängen von verschiedenen Faktoren ab, einschliesslich der spezifischen Geschäftsmodelle, der Wettbewerbssituation und der Reaktion der Verbraucher. Einige Branchen werden deswegen stärker von dieser Veränderung betroffen sein als andere.

1. Einzelhandel: 

Der Einzelhandelssektor ist oft am unmittelbarsten von MWST-Erhöhungen betroffen, da Preiserhöhungen direkt an die Kunden weitergegeben werden. Verbraucher könnten zurückhaltender reagieren, wenn es um den Kauf von Produkten geht, die wegen der Steuererhöhung teurer geworden sind. Das führt möglicherweise zu einem Umsatzrückgang in bestimmten Bereichen.

2. Gastronomie und Tourismus: 

Die Gastronomie- und Tourismusbranche ist besonders sensibel gegenüber Preisschwankungen. Höhere MWST-Sätze können zu steigenden Preisen für Restaurants, Hotels und Freizeitaktivitäten führen und die Nachfrage negativ beeinflussen.

3. Bau- und Immobiliensektor: 

Der Bau- und Immobiliensektor könnte auch von der MWST-Erhöhung betroffen sein, da sie die Kosten für Bau- und Renovierungsprojekte erhöht. Dies wirkt sich ebenfalls auf die Nachfrage nach Immobilien und Bauprojekten aus.

4. Gesundheitswesen und Bildung: 

Dienstleistungen im Gesundheitswesen und Bildungssektor sind in der Regel von der MWST befreit, aber indirekte Auswirkungen können dennoch spürbar sein. Steigende Lebenshaltungskosten könnten das Budget der Menschen belasten und ihre Bereitschaft beeinflussen, in Gesundheits- und Bildungsdienstleistungen zu investieren.

5. Luxusgüter: 

Die Luxusgüterbranche ist im Allgemeinen weniger stark von der MWST-Erhöhung betroffen. Käufer von Luxusartikeln reagieren in der Regel nicht so preissensibel, wenn es zu Preissteigerungen kommt.

6. Exportorientierte Unternehmen:

Auch exportorientierte Unternehmen werden weniger von der MWST-Erhöhung in Mitleidenschaft gezogen. Sie verkaufen ihre Produkte hauptsächlich ins Ausland und eine Steuererhöhung hat in diesem Fall geringere Auswirkungen auf Preise und Wettbewerbsfähigkeit.

Tipps und Best-Practices bei der Erhöhung der MWST

1. Frühzeitige Vorbereitung:

Beginnen Sie frühzeitig mit der Vorbereitung auf die MWST-Erhöhung. Je mehr Vorlaufzeit Sie haben, desto besser können Sie sich auf die Änderungen einstellen.

2. Gründliche Schulung:

Schulen Sie Ihre Mitarbeiter, insbesondere diejenigen, die für die Buchhaltung und die steuerliche Compliance verantwortlich sind. Stellen Sie sicher, dass sie die neuen MWST-Sätze und -regelungen verstehen und anwenden können.

3. Softwareaktualisierung:

Überprüfen Sie Ihre Buchhaltungs- und Rechnungssysteme auf Aktualisierungen, um die neuen MWST-Sätze korrekt anwenden zu können. Stellen Sie sicher, dass Ihr Softwareanbieter die notwendigen Updates bereitstellt.

4. Überprüfung von Verträgen:

Prüfen Sie bestehende Verträge und Vereinbarungen, um sicherzustellen, dass Sie die MWST-Erhöhung korrekt berücksichtigen. Falls erforderlich, passen Sie Verträge an und erklären Ihren Vertragspartnern die Preiserhöhung.

5. Regelmässige Überwachung:

Richten Sie regelmässige Überwachungsmechanismen ein, um sicherzustellen, dass die MWST-Sätze ordnungsgemäss angewendet werden. Dies kann interne Prüfungen und Kontrollen umfassen.

6. Transparenz in der Kommunikation:

Es empfiehlt sich, den Kunden die Preiserhöhung klar und transparent zu erklären. Das festigt das Vertrauen der Kunden und beugt Missverständnissen vor. Spezielle Angebote und Rabatte können die Auswirkungen auf die Kunden abfedern. 

7. Expertenberatung:

Konsultieren Sie Steuerexperten und Buchhaltungsberater, um sicherzustellen, dass Sie die besten Praktiken für Ihre spezifische Situation einhalten. 

8. Dokumentation aufbewahren:

Führen Sie detaillierte Aufzeichnungen über alle steuerlichen Transaktionen und MWST-Zahlungen. Eine genaue Dokumentation ist entscheidend, um die Compliance nachzuweisen.

9. Cashflow-Management:

Beim Cashflow-Management müssen Unternehmen sicherstellen, dass sie ausreichende Liquidität haben, um die höheren Steuern bezahlen zu können, ohne ihre operativen Aktivitäten zu gefährden.

Sollte Ihre Firma schon mit einem ERP-System arbeiten, dann wird die Umstellung auf die Mehrwertsteuererhöhung ohne grössere Probleme vonstatten gehen. Wenn Sie über die Anschaffung eines solchen Systems nachdenken, dann sprechen Sie mit einem unserer Experten und lassen Sie sich die Vorteile dieses Systems erklären und zeigen.

Eine ERP-Software ist ein spezieller Software-Typ, mit dem Sie die tägliche Arbeit Ihres Unternehmens auf ungeahnte Weise verwalten können.

Sie wissen nicht, was ERP ist, möchten sich aber auch nicht länger mit Tabellenkalkulationen herumschlagen? Dann ist dieser Artikel für Sie von Interesse. Wir führen Sie Schritt für Schritt durch Merkmale und Funktionen des ERP, damit Sie eine informierte Entscheidung darüber treffen können, ob es sich lohnt, es in Ihrem Unternehmen einzuführen.

Was ist ein ERP-System?

Die Abkürzung ERP bedeutet unternehmensweite Ressourcenplanung

Es ist ein zentrales und komplettes System, dass alle Ressourcen, Informationen und Tätigkeit eines Unternehmens integriert. Eine ERP-Software bündelt, standardisiert und beschleunigt alle geschäftlichen Prozesse, einschliesslich Finanzen, HR, Qualitätsmanagement, Bestände, Verkauf und Berichte.

Ein ERP-System hat eine einzige, gemeinsam genutzte Datenbasis, wodurch die Sichtbarkeit von Daten in Echtzeit möglich wird.

Mittels einer gemeinsam genutzten Datenbasis und der Sichtbarkeit von Daten in Echtzeit wird eine einzige Informationsquelle für alle interessierten Parteien des Unternehmens bereitgestellt.

Was ist ERP-Software?

Da Sie jetzt die Antwort auf die Frage: «Was ist ein ERP», kennen, geht es nun um seine Funktionen.

Entwickelt als ein komplettes Unternehmensmanagementsystem – vom Eingang des Kundenauftrags bis zu Herstellungsprozess, Programmierung und Buchführung – sind in einer ERP-Lösung wie SAP Business One die wichtigsten Geschäftsfunktionen zentral gebündelt und zugleich folgende Lösungen integriert:

  • Qualitätskontrolle: Verwaltung von Tests, Protokollen und Compliance.
  • Materialbedarfsplanung: effiziente Ressourcennutzung unter Berücksichtigung von Angebot und Nachfrage.
  • Elektronischer Datenaustausch: automatisiert Transaktionen mit Geschäftspartnern.
  • Software für die Auftragsverwaltung: Managementsystem für Services und Reparaturen.
  • Vertriebsbedarfsplanung: Warenwirtschaftsmanagement in der gesamten Lieferkette und dem Lager.
  • Lagerverwaltungssystem: Bestandstransaktionen in Echtzeit.
  • Chargenrückverfolgung: Funktionen zur Verfolgung von Rohmaterialien, Zwischenprodukten und fertigen Produkten.
  • Kitting: Bestellung, Verkauf und Versand verpackter Produkte.
  • Projektkosten: Budget und Kostenkontrolle für eine bestimmte Arbeit.
  • Forschung und Entwicklung (F + E): Entwicklung und Änderungsverlauf von Produkten.
  • Kundenbeziehungsmanagement: verwaltet Kontakte, Verkäufe und Aktivitäten.
  • Verkaufsstelle: mobiles Verwaltungssystem für Einzelhändler.
  • Direkte Filialbelieferung: mobile Plattform für Verkauf und rollende Lieferung.
  • Projektkosten: Budget und Kostenkontrolle für eine bestimmte Arbeit.
  • Berichte, Prognosen und prädiktive Analyse: interaktive Dashboards mit Benachrichtigungsfunktionen.
  • Portale: für Kunden und Mitarbeiter zugängliche Geschäftsinformationen.

Wann brauche ich ein ERP? 5 Schlüsselmomente

Von vielen Wachstumsunternehmen werden allerlei Tools eingesetzt, um ihre Funktionen und Daten zu verwalten. Diese Signale sind hilfreich, wenn Sie wissen müssen, ob Sie schon für ein ERP bereit sind.

Berichte

Ohne die richtigen Daten können Sie keine informierten Entscheidungen treffen. Mithilfe eines ERP können Sie Daten analysieren, visualisieren und grundlegende Berichte generieren, um Bestandserschöpfung, Kostenschwankungen oder Qualitätsprobleme zu identifizieren.

Ich möchte meine Lagerbestände kennen

Die Inventur kann in vielen Unternehmen Kopfzerbrechen bereiten. Anhand eines ERP kann ein Betrieb flexibler agieren. Zugleich wird damit sichergestellt , dass Bedarfe auf effektive Weise gedeckt und Lagerhaltungskosten niedrig gehalten werden.

Ich möchte mehr Kontrolle haben

Manuelle Einträge und daraus entstehende Fehler sowie das Fehlen automatisierter Aufgaben machen die manuelle Buchführung kompliziert und frustrierend.

Mit einem ERP verfügen Sie über eine zentrale Datenbasis, die Ihnen Zugriff auf eine Datenquelle gibt, was für absolute Zuverlässigkeit sorgt.

Ich möchte Kunden besser bedienen

Nicht erfüllte Bestellungen und verspäteter Versand belasten die Kundenzufriedenheit. In einem ERP werden während dem gesamten Verkaufsprozess Kundendaten vollständig und präzise registriert und gespeichert, was dazu beiträgt, dass die Beziehung zu den Kunden von besserer Qualität ist und Sie die Kontakte mit ihnen personalisieren können.

Ich möchte wachsen

Haben Sie mehrere Legacysysteme, so haben Sie wahrscheinlich das Gefühl, dass Ihnen viele grundlegende Funktionen fehlen.

Anhand eines skalierbaren ERP können Sie die benötigten Funktionen personalisieren und Produktlinien, Standorte und zusätzliche Ressourcen hinzufügen.

Welche Möglichkeiten zur ERP-Einführung gibt es?

Sind Sie sich einmal darüber im Klaren, dass eine ERP-Software eine grosse Sache für Ihr Unternehmen sein könnte, so denken Sie womöglich zuerst an Lizenzen und Softwareinstallationen.

Diese Möglichkeiten haben Sie, wenn Sie eine gute ERP-Lösung haben möchten.

ERP On Premise

Trotz der Bequemlichkeit von Webversionen wird von vielen vorhandenen Lösungen für eine Installation vor Ort optiert. Der ERP-Anbieter arbeitet mit Ihrem Team, um die ERP-Lösung zu installieren, einzuführen und zu warten.

ERP Cloud

Viele ERP-Lösungen verfügen mittlerweile über einen bequemen Online-Zugang, was Ihnen die Möglichkeit bietet, auf eine Installation vor Ort zu verzichten und dadurch Hardwarekosten zu sparen und ein Lizenzmodell mit monatlicher oder jährlicher Gebühr zu erwerben.

Worin besteht ein ERP und wozu dient es?

Da Sie nun wissen, was eine ERP-Software ist, können Sie sich fortan genauer informieren, welche Funktionen für Sie interessant sind und wie die verschiedenen Anbieter Ihnen mit ihren Lösungen helfen können. Beginnen Sie damit, die branchenführende Software SAP Business One kennenzulernen. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass Digitalität keine Modeerscheinung ist, sondern eine Form, Menschen zu verbinden, die Rentabilität von Unternehmen zu steigern und der Konkurrenz zuvorzukommen.

In diesem neuen Artikel steht, worin ein digitaler Transformationsprozess in KMUs besteht und was genau seine Vor- und Nachteile sind.

Was ist digitale Transformation?

Digitale Transformation kann man definieren als «die Veränderung von Prozessen, Beziehungen und Kanälen des Unternehmens, um einen Wert für die Kunden zu schaffen».

Das Ziel besteht letztlich darin, eine positive Wirkung auf den Betrieb zu erzielen.

Digitale Tools sind bei dieser «Transformation» zwar wichtig, ihre Basis bildet jedoch die Neuorganisation der Prozesse.

Vorteile der digitalen Transformation

Die digitale Transformation hat viele Vorteile, sowohl für den Kunden als auch für das Team.

Zu den Vorteilen digitaler Prozesse gehören insbesondere:

Grössere Kundenzufriedenheit

Infolge der Digitalisierung erlebt der Kunde Verbesserungen im Service, wie etwa kürzere Wartezeiten für den Erhalt seiner Bestellungen.

Es gibt mehr Interaktionskanäle, woraus folgt, dass Kunden mit grösserer Leichtigkeit mit dem Unternehmen interagieren.

Weniger manuelle Prozesse

Die Automatisierung von Prozessen kann Ihnen im Zuge der digitalen Transformation eine Welt von Möglichkeiten eröffnen. Hier sind einige Aufgaben, die sich automatisieren lassen:

  • Sammlung von Kundendaten
  • Auftragsverfolgung
  • Registrierung von Warenein- und ausgang
  • Fakturierung
  • Lohnabrechnung
  • E-Mail-Benachrichtigungen
  • Erstellung von Helpdesk-Tickets

Haben Sie ein kleines oder mittleres Unternehmen, sollten Sie daran denken, dass es nicht nur möglich ist, diese Aufgaben zu automatisieren und zu digitalisieren, sondern der wahre Wert dann entsteht, wenn ganze Prozesse digitalisiert und Arbeitsabläufe geschaffen werden, die Aufgaben schneller und mit weniger Fehlern ausführen.

Bessere Entscheidungsfindung

KMUs, in denen die digitale Transformation auf Geschäftsprozesse angewendet wird, gewinnen eine Unmenge von Daten. Mithilfe dieser Daten lassen sich Muster und Verbesserungsmöglichkeiten erkennen.

Dies hat zur Folge, dass die Entscheidungsfindung leichter und präziser und immer auf Daten gestützt ist.

Skalierbarkeit

Obwohl sich die Technologie in vielen Unternehmen seit den 80er-Jahren stark entwickelt hat, verfügen nicht alle über digitale Prozesse. Tatsächlich stellen viele Legacysysteme Engpässe dar, wenn es darum geht, neue digitale Alternativen zu integrieren.

Mehr Digitalisierung bedeutet, Prozesse, Arbeitsabläufe und Aufgaben skalieren zu können.

Herausforderungen der digitalen Transformation

Die obigen Vorteile bringen einige Herausforderungen mit sich, darunter folgende:

Organisatorische und kulturelle Veränderung

Die digitale Transformation führt zu einer grossen organisatorischen und kulturellen Veränderung. Es ist erforderlich, dem Team diesen Gedanken mitzuteilen und es einzubinden.

Man kann eine brillante digitale Transformationsstrategie haben, wenn man jedoch nicht versteht, dass es über Technologie hinausgeht, wird sie nicht funktionieren.

Technische Hindernisse und digitale Kluft

Neue Technologien können eine Bedrohung für die langjährigen Mitarbeiter einiger KMUs darstellen.

Dies ist eine besonders grosse Herausforderung bei der digitalen Transformation in KMUs, denn manche Mitarbeiter können sich grossen Veränderungen widersetzen, die eine Anpassungsleistung erfordern.

Grosse Arbeitsbelastung

Eine weitere grosse Herausforderung der digitalen Transformation ist, dass sie viele Ressourcen verschlingt, vor allem Zeit und Geld.

Oft wird der Prozess langsam und wohl überlegt durchgeführt, was eine Flexibilisierung und ein iteratives Vorgehen erforderlich macht.

Erforderliche Gewichtung

Die grosse Arbeitsbelastung macht eine Gewichtung der Aufgaben erforderlich, die digitale Transformation lässt sich nicht auf einmal stemmen. Es ist je nach Art von Unternehmen und Branche erforderlich, Prioritäten zu setzen und eine Roadmap in Übereinstimmung mit den Geschäftszielen festzulegen.

Wenn Sie den Kauf von SAP-Software in Erwägung ziehen, dann deshalb, weil Sie sich der Leistungsfähigkeit dieser betriebswirtschaftlichen Software bewusst sind, mit der Sie die Effizienz der Prozesse in Ihrem Unternehmen steigern können.

In diesem Artikel werden wir Sie durch die Entscheidungen führen, die Sie treffen müssen, wenn Sie eine kluge Entscheidung treffen wollen.

Was ist SAP: Software und Geschäft

SAP hat zwei Definitionen. Zum einen steht SAP für Systems Applications Products, das 1972 von Dietmar Hopp, Klaus Tschira, Hans-Werner Hector, Hasso Plattner und Claus Wellenreuther gegründete Unternehmen, das heute mehr als 70.000 Mitarbeiter und 65 Milliarden Jahresumsatz hat.

Die zweite Definition von SAP bezieht sich auf das ERP-System. Im Gründungsjahr brachte SAP das Finanzbuchhaltungssystem RF auf den Markt. RF ist die Basis des ersten ERP-Systems, das später unter dem Namen SAP R/1 veröffentlicht wurde. 

Die Ursprünge von SAP

Im Vergleich zu der Zeit, als es noch kein ERP-System gab, bedeutete SAP einen enormen Fortschritt in der Verwaltung und Kontrolle eines Unternehmens. Um dies zu verstehen, lohnt sich ein Blick in die Vergangenheit.

Bevor es ERP-Software wie SAP gab, mussten alle im Unternehmen anfallenden Daten manuell oder in einem eigens entwickelten System dokumentiert und verarbeitet werden. Während dies für den einzelnen Geschäftsbereich noch möglich war, erwies sich die Vernetzung spätestens dann als sehr problematisch: Verschiedene Datenbanksysteme verfügten über unterschiedliche Dateiformate, die oft nicht miteinander kompatibel waren. 

Infolgedessen funktionierten nicht alle Systeme einwandfrei, was zu Inkonsistenzen führte. Die Folge: Die Prozesse konnten nicht oder nur mit Verzögerung ausgeführt werden. 

Ein Beispiel dafür, wie die Prozesse früher waren

Anhand eines einfachen Beispiels können Sie sich das besser vorstellen. Ein Unternehmen verkauft verschiedene Produkte und hat ein Lager und einen Online-Shop. Der Bestand wird in einer Logistiksoftware erfasst, auf die der Online-Shop keinen Zugriff hat.

Stattdessen wird der Bestand erst bei der Bearbeitung der Bestellung abgeglichen. Die Folge: Der Kunde erhält seine Ware nicht und das Unternehmen macht keinen Umsatz.

Dieses Beispiel lässt sich auf alle Bereiche des Unternehmens anwenden. Vom Einkauf über die Buchhaltung bis hin zu Marketing und Vertrieb. 

Von der ERP-Lösung für Großunternehmen zur schmalen Cloud-Lösung für den Mittelstand

Das hat sich mit SAP geändert. Sie bietet eine standardisierte Software, die alle bisher getrennten Funktionen zusammenführt und damit alle Daten von Anfang an in einem einheitlichen Format zusammenführt. Das hat enorme Vorteile für alle Branchen.

Es hilft dem Unternehmen, Prozesse und Bereiche miteinander zu verknüpfen und dadurch eine Effizienzsteigerung zu erreichen. Gleichzeitig erleichtert ein ERP-System die Leistungsbeurteilung und das Treffen datengestützter Entscheidungen für die Zukunft des Unternehmens.

SAP bietet heute nicht nur ein ERP-System, sondern verschiedene Speziallösungen an.

SAP ist nicht stehengeblieben, sondern hat sich im Laufe der Zeit verändert. Im Laufe der Jahre kamen immer differenziertere Lösungen hinzu, die auf die Bedürfnisse von Industrie, Banken, Medien und Handel zugeschnitten sind.

Waren es anfangs vor allem Großunternehmen, die zu den Kunden des Softwarekonzerns zählten, so richtet sich das Unternehmen heute mit einer Vielzahl von Produkten verstärkt an kleine und mittlere Unternehmen.

SAP im Zeitalter der Digitalisierung

Die gesamte Wirtschaft hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten grundlegend verändert. Unter dem Stichwort der digitalen Transformation finden tiefgreifende Veränderungsprozesse statt, die Geschäftsmodelle, Strukturen und Wertschöpfungsketten modifizieren. Dies spiegelt sich auch in ERP-Systemen wider.

Der Bedarf an ERP-Systemen, die das schnellere und agilere Arbeiten in Unternehmen und auf den Märkten adäquat abbilden, wuchs. Mit SAP Business ByDesign hat die SAP ein ERP-System auf den Markt gebracht, das genau diesen Bedarf deckt.

Es ist speziell auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen zugeschnitten, die in einer digital veränderten Landschaft bestehen wollen.

Anders als die On-Premise-Lösung SAP Business One verfügt es nicht über eine eigene digitale Infrastruktur, sondern wird in der Cloud betrieben.

Die Vorteile sind vielfältig: Die Nutzer des Unternehmens greifen einfach über das Internet auf das System zu. Eine Präsenz im Unternehmen ist nicht erforderlich.

Durch den Kauf der Software von SAP sparen Unternehmen zudem Personal für die Bereitstellung und Wartung einer Infrastruktur für das ERP-System ein. Unternehmen, die mit starkem Wachstum rechnen, haben mit SAP Business ByDesign zudem eine skalierbare Lösung.

SAP-Software kaufen: die Grundlagen einer Lizenz

SAP ist eine leistungsstarke ERP-Software (Enterprise Resource Planning), die speziell für Hersteller und Distributoren sowie für Einzelhändler und Dienstleistungsunternehmen entwickelt wurde und sich an alle Arten von Unternehmen richtet.

Der Preis hängt von vielen Faktoren ab, z. B. von der Anzahl der Benutzer, die die Software nutzen werden, von den Änderungen, die Sie vornehmen müssen, um sie an die Bedürfnisse Ihres Unternehmens anzupassen, und von vielen anderen Überlegungen.

Eine der Neuerungen, die Sie kennen sollten, ist, dass SAP sich stark für ein Cloud-Modell eingesetzt hat, wodurch die Preisschwelle deutlich gesenkt werden konnte.

In der Vergangenheit war die SAP-Verwaltungssoftware führend im Bereich der On-Premises-Unternehmenssoftware, was eine großartige Neuigkeit ist, aber mit Kosten und Aufwendungen für die Implementierung verbunden ist, die bei der Cloud-Version entfallen.

Was bedeutet das für Sie?

Es bedeutet, dass Sie das volle Potenzial von SAP nutzen können, ohne sich um Ihre eigene interne IT-Infrastruktur kümmern zu müssen. 

Wie viel kostet die Einführung von SAP in einem Unternehmen?

Das ist zwar nicht die Antwort, die wir Ihnen gerne geben würden, aber die Realität ist, dass der Preis für den Kauf von SAP-Software davon abhängt.

Wovon? Von Ihren Bedürfnissen und dem, was Sie einstellen. Wenn Sie anfangen wollen, die Fragen zu stellen, die Sie einer zuverlässigen Antwort näher bringen, sollten Sie Folgendes bedenken:

  • Wie viele Benutzerlizenzen benötige ich?
  • Welche Art von Benutzerlizenzen sind für mein Unternehmen am besten geeignet?
  • Was ist mit Benutzern, die nur Zugriff auf die Daten und nicht auf Business One benötigen?
  • Welche Module innerhalb von SAP B1 müssen konfiguriert werden?
  • Wie viele Unternehmen und Standorte werden die Business One-Module benötigen?
  • Gibt es wichtige Plugins von Drittanbietern für mein Unternehmen, die mit dem System interagieren müssen?
  • Welche Art von Unterstützung benötige ich nach der Inbetriebnahme?
  • Welche Anpassungen wird meine ERP-Lösung erfordern?
  • Wie viele Benutzer müssen geschult werden?
  • Benötige ich interne Schulungen oder Fernschulungen?

SAP-Software kaufen, Fazit

Wenn Sie SAP-Software kaufen möchten, können Sie mit der Beantwortung der Fragen beginnen, die wir soeben beantwortet haben. Sie können sich auch unverbindlich mit uns in Verbindung setzen, damit wir Sie bei der Auswahl der für Sie am besten geeigneten Lösung beraten und Ihnen eine persönliche Demonstration für Ihr Unternehmen anbieten können. Wir werden auf Sie warten.